Manche Autos machen keinen Spaß…

…ich sehe das nicht so. Und das hört ihr von dem Fahrer eines smart aus Jahr 99, dem letzten Jahr mit ‘ner eins am Anfang. Ganz schön lang her also. Zumindest was Autos angeht, oder besser gesagt smarts angeht. Schließlich ist der Trabant MkII Heckmotor Zweisitzer, der auf dem Motorblock mit den zwei Zauberworten Mercedes und Benz auftrumpfen kann, oder es zumindest versucht, nicht gerade für seine Langlebigkeit bekannt. In der Hinsicht hat die Swatch-Uhr auf vier Rädern ihren Schriftzug im Motorraum am Ende des Lieblingsjahrzehnts von Blümchen sichtlich verdient.

Aber darum soll es hier nicht gehen. Denn wen kümmert schon der obligatorische Motorschaden sobald der Tachostand sechstellig wird.

Denn was die meisten Queereinparkern, die bis heute an ihm festhalten, wohl am meisten begeistert hat ist der Charme, der selbst einem Enthusiasten die nötige Objektivität vernebelt, wenn es darum geht zu erkennen, dass man es vielleicht doch mit einer Gehhilfe zu tun hat. Danke Herr Röhrl - jeder hat den Spruch schon gehört und meint er wäre der Einzige, der ihn kennt.

Aber als smart Fahrer steht man auf seiner Tridentwolke schwebend im siebtem Plastik-Fantastik-Himmel über solchem Spott.

Denn wer ein solches Auto fährt, nimmt sich nicht ernst.

Da kann auch eine träge Automatik nichts ausrichten. Schließlich kann man mit ihr ja auch Revmatching betreiben. Wer davon noch nichts gehört hat fährt wohl auch keinen Porsche, und die Leute sind ja bekanntlich auch gut darin für alles eine Entschuldigung zu finden.

Bleibt festzuhalten: Auch wenn mit anderen besser bedient wär, auch wenn er weniger trinken würde, auch wenn er sich besser im Alter gehalten hätte.

Ich mag meinen Ozzy Osborne - stay 90s!

Fixed. theme by Andrew McCarthy